Unsere Stiftung wird im Jahr 2017 wieder Einzelpersonen, Vereine, Projekte, Organisationen oder Unternehmen mit dem „Sozialen Menschenrechtspreis“ auszeichnen, die sich um die sozialen Menschenrechte verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert. Die Auszeichnung mit dem Preis erfolgt wieder im Rahmen eines Festaktes im Rathaus Charlottenburg am 10. Oktober 2017 in Berlin. Einsendeschluss ist der 08.09.2017 (Eingang am Stiftungssitz).

Mit dem Preis will unsere im Jahr 2011 gegründete Stiftung helfen, die bereits von der UNO festgeschriebenen sozialen Rechte bei uns und weltweit durchzusetzen - wie die auf soziale Sicherheit und Wohnung, Arbeit, Gleichberechtigung, Bildung und Freiheit des Kulturlebens.

Kriterien für die Auszeichnung sind nachweisbare Aktivitäten im Sinne unseres Stiftungszieles, der Unterstützung von Bestrebungen zur Entwicklung des Bewusstseins für die sozialen Menschenrechte d.h. über

  • die Bedeutung der sozialen Menschenrechte für eine demokratische und gerechte globale Wirtschafts- und Sozialordnung,
  • die Notwendigkeit ihrer Verankerung als einklagbarer Individualanspruch,
  • ihre aktuelle Verwirklichung, insbesondere in Deutschland, der EU und der Türkei.

Die Stiftung lädt zusammen mit der Sprecherin für Soziale Menschenrechte der Fraktion DIE LINKE, Azize Tank MdB, Interessierte und Expertinnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft herzlich ein:
Was? Fachgespräch „Wie weit noch zur Verwirklichung des Sozialen Menschenrechts auf ein Höchstmaß an Gesundheit?“
Wann? Am Dienstag, den 04.07.17, von 11:00 bis 16:00 Uhr, mit anschließendem Austausch
Wo? Haus der Demokratie und Menschenrechte im Robert-Havemann-Saal, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin. Barrierefreier Zugang ist gewährleistet.

Anmeldung unter Nennung des von Ihnen ausgewählten Themenforums erbeten bis zum 29. Juni 2017 per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unsere Stiftung unterstützt mit dem eigens dafür mit dem Projekt Faire Mobilität eingerichteteten Notfonds die rumänischen Beschäftigten am Frankfurter Flughafen, die seit Monaten keinen Lohn durch den Arbeitgeber ausgezahlt bekommen haben. Er leistete lediglich geringe Zahlungen für eine notdürftige Verpflegung. Seit zwei Monaten arbeiteten sie auf dem Flughafen Frankfurt, zuvor waren sie auf einer Baustelle im Raum Stuttgart beschäftigt. Sie wurden nun vom Arbeitgeber aufgefordert, die Wohncontainer auf der Baustelle am Flughafen zu verlassen. Der Wachdienst der Baustelle setzte sie am 21.2. abends auf die Straße. Unsere Stiftung finanziert Unterkunft und Verpflegung der Betroffenen. Mehrere Zeitungen berichteten, darunter FAZ, Kölnische Zeitung, Welt und Bild.